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Die Australier Stone und Browne waren die ersten welche 1980 mit dem Begriff RSI ein neues Krankheitsbild beschrieben. Ihnen war bei den weiblichen Angestellten eines zu dieser Zeit modernen Betrieb zur Datenverarbeitung aufgefallen: Die Betroffenen klagten über Armbeschwerden welche sogar invalidisierende Ausmaße annahmen ohne dass hierbei ein verwertbarer Befund wie beispielsweise Rötung oder Schwellung diagnostiziert werden konnten. Ausgehend der Annahme dass es eine Reaktion auf die permanente wiederkehrende Arbeiten sei und zu einer Schädigung muskuloskelettaler Strukturen führe, wurde der Begriff Repetitive Strain Injury (RSI) zur Beschreibung dieses Krankheitsbildes eingeführt.
Ausgelöst von der Anerkennung durch das australische Versicherungssystem von RSI als berufsbedingte Erkrankung brach eine Epidemie ein. Erst die Änderung der Einstellung von australischen Medizinern leitete eine Wendung der Epidemie ein. 1986 erklärte die australische Gesellschaft der Handchirurgen in einer Resolution, dass eine lokale Schädigung nicht mit RSI verbunden sei, durch den normalen Umgang oder einer Schonung der Extremität zurückbilde und keinerlei chronische Einschränkung zurücklässt. Zu dieser Resolution kam die Gesellschaft der Handchirurgen da diese den meisten Umgang mit RSI-Patienten hatten.
1987 ließ ein Urteil des höchsten australischen Gerichtes zu Ungunsten eines Betroffenen, welcher gegen seinen Betrieb vor Gericht gezogen war, die Epidemie schlagartig enden. Nach dem abebben der Epidemie in Australien tauchte diese unter dem Begriff Cumulative Trauma Disorders (CTD) in den Vereinigten Staaten von Amerika erneut auf. Hier wurde mit dem Krankheitsbild gleich eine Reihe von Diagnosen wie beispielsweise dem Tennisellbogen, Unterarten von Sehnenscheidenentzündungen und dem Karpaltunnelsyndrom verknüpft.
Schon während der Epidemie in Australien war bei den von RSI Betroffenen keine feingewebliche Auffälligkeiten der Gewebeproben zu finden – genauso wenig wie klinische oder anatomische. Ebenfalls fielen Versuche zur Abklärung wie Feststellung der Neuronengeschwindigkeiten und Bildgebung ohne Befund aus.
Heute, 20 Jahre intensiver Forschung später, ist es trotz verschiedenartigster Veröffentlichungen immer noch nicht möglich einen Nachweis zu führen, welcher die wiederholten Tätigkeiten als Grund für die Schädigung der muskuloskelettaler Strukturen belegt. Es existieren derzeit nur wenige Längsschnittstudien welche auch gerade den Zusammenhang mit Computertastaturen an einem Bildschirmarbeitsplatzes nicht herstellen können.
Da RSI nicht überwiegend durch die berufliche Tätigkeit ausgelöst wird und auch nicht diagnostisch validiert werden kann gilt RSI deswegen nicht als anerkannte Berufskrankheit.
1996 schlugen die amerikanischen Handchirurgen vor, die Begrifflichkeiten RSI und CTD fortan nicht mehr zu nutzen. In diesem Editorial wurde von nicht bewiesenen Konzepten statt einer Diagnose gesprochen und dass man das Konzept hinter RSI nur als nicht bewiesene Hypothese ansehen kann.

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