Biorythmus
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Andauernder Stress am Arbeitplatz macht krank. Dies ist eine bekannte Tatsache, doch nun bringt eine Erhebung des Bundesverbands der Betriebskrankenkassen (BKK) noch mehr ans Licht: Das Leben der Arbeitnehmer wird gefährdet wenn der andauernde Stess ein zu hohes Level erreicht.

In der jüngsten Vergangenheit haben sich nach eigenen Angaben des Nachrichtendienstes “Presetext” vermehrt Arbeitnehmer aus mehreren Großbetrieben das Leben genommen. Sie seien dem Stress des Berufslebens nicht mehr gewachsen gewesen.

Das Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung (RISP) legte erschreckende Zahlen zu psychosomatischen Beschwerden von Mitarbeitern in der IT Branche vor. Das Institut der Rhein-Ruhr-Universität Essen und Duisburg erstellte in Kooperation mit Gewerkschaften, Verbänden und Unternehmen ein Arbeitspapier welches die gesundheitlichen Probleme in der IT Branche aufzeigt.

Sie können dieses Arbeitspapier hier herunterladen.

Besonders in der Softwareentwicklung leiden demnach die IT-Beschäftigten vierfach so oft wie der Bundesdurchschnitt unter Nervosität, unruhigem Schlaf bis Schlafstörungen, chronische Müdigkeit, Schwächegefühlen. Diese psychosomatischen Beschwerden wirken sich auf die Leistungsfähigkeit des Mitarbeiters aus und können Vorstufe zu einem Burn-out sein.

Einige Beispiele:

  • 30% schaffen es nicht abzuschalten und sich zu erholen
  • 60% mehr IT-Beschäftigte greifen auf Antidepressiva zurück – die Verwendung von Psychopharmaka liegt sogar um 91% höher als im Durchschnitt aller Beschäftigten.
  • 40% leiden unter chronischer Erschöpfung, was einen Frühindikator für das Burn-out Syndrom darstellt

Wieso verschlechtert sich jedoch gerade die Psyche von Beschäftigen in der IT Branche zunehmend?

Das RISP gibt in seinem Arbeitspapier erste Antworten:

  • Karriere wird immer enger mit der Leistung verknüpft. Die ursprünglichen Modelle zur aufwandsbezogenen Leistungsbeurteilung weichen Modellen welche leistungsbasierende Bewertungsschemas zu den Aufstiegschancen heranziehen. Dies hat zur Folge, dass die Arbeitszeit immer weiter in den Hintergrund rückt und man in eine Stresssituation kommt, da zusätzlich zur Intensivierung der Arbeit ebenfalls meistens auch die Arbeitszeit an sich steigt.
  • Zielsetzungen sollen zunehmend durch Selbstorganisation erreicht werden. Dieses neue Managementkonzept löst bisherige stärker geführte Ansätze ab und soll einer besseren Markt- und Kundenorientierung Tribut zollen.
  • Widersprüchlichen Anforderungen bei parallellaufenden Projekten / Projekttätigkeiten. Diese Widersprüche schildern die IT-Beschäftigten wie die Kollegen aus dem Management als sehr belastend.
  • Starke Fokussierung der Stellen auf einen kleinen Beschäftigungsbereich. Vermehrt wird nur noch gleichartige Arbeit verrichtet und die Tätigkeit an übergreifenden und übergeordneten Prozessen geht immer weiter zurück.
  • Wachsende Angst vor der Arbeitslosigkeit besonders bei Freelancern. Gerade die IT-Branche ist einem ständigen Zwang der Weiterbildung ausgesetzt. Stillstand ist Rückschritt, somit müssen sich die Mitarbeiter in ihrer Freizeit weiterbilden um trotz des Alterns nicht im Zuge des Fortschritts um ihren Arbeitsplatz bangen zu müssen.

Das Arbeitspapier des Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung geht auch auf eine Umfrage von 2004 ein. Daraus geht hervor, dass 83% der Manager angegeben haben aus Angst um einen Arbeitsplatzverlustes schlecht schlafen zu können. Unerwarteter weise hatte sogar jeder dritte Panik, sein Pensum nicht erfüllen zu können und dass vielfach auf Fertiggerichte für die Ernährung zurückgegriffen wird um Zeit zu sparen. An der Umfrage beteiligten sich damals die 700 europäischen IT-Entscheider in den Unternehmen mit mehr als 200 Beschäftigten.

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